SDG Fotogalerie des ASC Göttingen e.V.


Ziel:

Relevante Teilziele für deutsche Kommunen sind unter anderem die Gewährleistung eines Zugangs zu sicheren, nährstoffreichen und ausreichenden Nahrungsmitteln, die Beendigung aller Formen der Fehlernährung sowie die Gewährleistung einer produktiven Landwirtschaft und einer nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion.

Fotointerpretation:

Es hungern 821 Millionen Menschen auf der Welt. Auf dem Bild ist ein Maisfeld zu sehen. Dieses Mais wird allein für das Füttern von Tieren verwendet. Die Umwandlungsrate bei pflanzlichen in tierische Kalorien beträgt bei Rindern 7:1. Das heißt man könnte mit der gleichen Menge an Mais 7 Menschen ernähren, die man für das Fütterung der Rinder verwendet. Trotzdem hungert ca. jeder 10 und es haben immer weniger Zugang zu Nahrungsmitteln.  Das heißt um den Hunger zu stoppen könnte man den Fokus mehr auf pflanzliche Ernährung legen, sodass eindeutig mehr Menschen daran teilhaben können. Zudem ist pflanzliche Ernährung an sich auch nachhaltiger.


Bild von: Melvin Schreeb, Yannik Brosig
Aufnahmeort: Walberberg

 


Ziel:

Bis 2030 soll die weltweite Müttersterblichkeit auf unter 70 je 100.000 Lebendgeburten sinken. Vermeidbare Todesfälle bei Neugeborenen und Kindern unter fünf Jahren sollen verhindert werden. In den Zielvorgaben sind die Beseitigung der Aids-, Tuberkulose- und Malaria-Epidemien sowie der vernachlässigten Tropenkrankheiten von besonderer Bedeutung, ebenso der Zugang zu einer Gesundheitsversorgung für alle.
Trend: Erhebliche Fortschritte konnten bei der Verlängerung der Lebenserwartung, der Verringerung der Mütter- und Kindersterblichkeit und der Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten erzielt werden. Allerdings hat mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung noch immer keinen Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung. Im Jahr 2018 erfolgten weltweit 81 Prozent der Geburten mit Hilfe einer erfahrenen Geburtshelferin; eine deutliche Verbesserung gegenüber 69 Prozent im Jahr 2012.

Fotointerpretation:

Im Januar 2016 haben sich 193 Länder auf 17 Ziele geeinigt, den SDGs, die sie bis 2030 alle zusammen erreicht haben wollen. Darunter fällt auch das SDG 3 „Gesundheit & Wohlergehen“. Jedes Land hat seine eigenen Hürden, die es bewältigen muss. Aber mit Corona teilen wir nun eine gemeinsam. Die Bewältigung von Corona fällt zwar nicht explizit unter eins der Unterziele des SDGs 3, jedoch ist nun auch Corona ein Punkt an dem alle Länder zusammenarbeiten müssen wie an den SDGs, um die Gesundheit und das Wohlergehen der ganzen Bevölkerung zu sichern.
Als Aufnahmeort haben wir uns den Frankfurter Flughafen, als Verbindung zwischen etlichen Ländern, ausgesucht. Gerade hier, an einem Ort wo Menschen aus unterschiedlich risikoreichen Ländern und Regionen aufeinandertreffen, ist mit Masken und Hygieneständern große Vorsicht geboten.
Besonders Corona verbindet uns als Menschen, da wir die Chance haben einzusehen, dass Natur keinen Unterschied zwischen uns macht. Um jegliche Katastrophen zu bewältigen, müssen wir einsehen, dass Mensch gleich Mensch ist. Jeder verdient ein ausgeprägtes Gesundheitssystem.


Bild von: Johannes Nymmerg, Anna Hohenstatt
Aufnahmeort: Flughafen Frankfurt

 


Ziel:

Die wichtigste Zielvorgabe besagt, dass bis 2030 sichergestellt werden soll, „dass alle Mädchen und Jungen gleichberechtigt eine kostenlose und hochwertige Grund- und Sekundarschulbildung abschließen“. In weiteren Zielvorgaben werden Maßstäbe für Vorschulerziehung sowie Hochschul- und Berufsbildung formuliert.

Fotointerpretation:

1: Das Bild zeigt das SDG 4- Hochwertige Bildung. Im Vordergrund veranschaulichen die 2 Kinder, dass Mädchen und Jungen gleichberechtigt sind, eine hochwertige Schulausbildung zu absolvieren. Die Hochwertigkeit spiegelt sich auch an der Magnettafel und den Materialien, die zur Verfügung stehen, wie Kreide, eine Tafel, magnetische Buchstaben... etc. wieder. Durch die Umgebung des Bildes in der Natur, zeigt sich, dass jeder Zugang zu ihr haben darf und berechtigt ist diese auch kostenfrei zu nutzen. So auch in der Schule. Jeder sollte berechtigt sein die Schule zu besuchen und sie kostenlos zu nutzen.

2: Dieses Bild repräsentiert das vierte SDG „Hochwertige Bildung“. Das hier sichtbare offene Klassenzimmer in der Wentorfer Lohe ist für jeden kostenlos zugänglich und bietet die Möglichkeit sich unter freiem Himmel weiterzubilden. Dabei können Mädchen und Jungen sich gleichermaßen in und mit der Natur beschäftigen. Mit Hilfe des offenen Klassenzimmers kann bei Kindern eine frühzeitige Sensibilisierung  für das Thema Nachhaltigkeit erreicht werden. Es ist ein ruhiger Ort, der genug Platz für ein bis zwei Schulklassen bietet. Das übliche schulische Umfeld der Kinder und Jugendlichen kann so auf vielfältige Art und Weise erweitert werden. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Ein solcher Perspektivwechsel und die Auseinandersetzung mit der Natur tragen zu einer hochwertigen Bildung bei.


Bild von: Emily Heindel & Fenna Heyen
Aufnahmeort: Flughafen Frankfurt

 


Ziel:

Der allgemeine Zugang zu Energiedienstleistungen soll bis 2030 gesichert werden. Dabei soll der Anteil erneuerbarer Energie deutlich erhöht werden. Gleichzeitig soll die Steigerungsrate der Energieeffizienz verdoppelt werden.
Trend: Der Zugang zu Energiedienstleistungen hat sich in den ärmsten Ländern verbessert, die Energieeffizienz nimmt weiter zu und der Anteil von erneuerbarer Energie hat sich erhöht. Trotz dieser Fortschritte sind weiterhin rund 800 Millionen Menschen ohne Strom. Es sind darüber hinaus weitaus höhere Anstrengungen erforderlich, um den Anteil von erneuerbaren Energien zu erhöhen.

Fotointerpretation:

Das Foto zeigt einen VW Golf, welcher mit einem Elektromotor ausgestattet ist. Dieser muss selbstverständlich regelmäßig aufgeladen werden. Dies geschieht Durch Aufladestationen, welche man häufig auch in der Stadt findet, man sie jedoch auch zu Hause haben kann.

Das siebte Nachhaltigkeitsziel „Erneuerbare Energien“ sieht vor, dass der Strom (beispielsweise für das Elektroauto) immer mehr aus erneuerbaren Energiequellen stammt. In Deutschland konnte man in den vergangenen Jahren schon einige Vorteile im Bereich erneuerbare Energie verzeichnen. Der Anteil erneuerbarer Energien entsprach im Jahr 2000 6%, dieser Anteil ist 2018 auf ganze 38% gestiegen.
Durch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, welche in Zukunft fossile Brennstoffe (Kohle, Öl und Gas) ersetzten soll, trägt man zum Umwelt- und Klimaschutz bei.


Bild von: Mathis Böhme, Oscar Baer
Aufnahmeort: Berlin Schöneberg

 


Ziel:

Die Industrieländer werden aufgefordert, ihre Zusagen von öffentlicher Entwicklungshilfe einzuhalten, insbesondere die Bereitstellung von 0,7 % ihres Bruttonationaleinkommens für diese Aufgaben. Gefördert werden soll eine verstärkte Nord-Süd- und Süd-Süd-Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft, Technologie und Innovation. Zu den Zielvorgaben gehört es auch, ein gerechtes multilaterales Handelssystem unter dem Dach der Welthandelsorganisation zu schaffen.

Fotointerpretation:

Grundpfeiler unseres SDG‘s sind Zusammenarbeit und Partnerschaft.
Das Bild beschäftigt sich stark mit dem Unterziel „fairer Handel“. Zu sehen ist eine Schokolade mit dessen Kauf man faire Arbeitsbedingungen im Abbau und Handel unterstützt. Diese Partnerschaft/Kooperation fördert somit das multilaterale gerechte Welthandelssystem.


Bild von: Elias Schmidt, Marius Schwarzenberg
Aufnahmeort:  kleiner Dorfladen

 


Ziel:

Die Industrieländer werden aufgefordert, ihre Zusagen von öffentlicher Entwicklungshilfe einzuhalten, insbesondere die Bereitstellung von 0,7 % ihres Bruttonationaleinkommens für diese Aufgaben. Gefördert werden soll eine verstärkte Nord-Süd- und Süd-Süd-Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft, Technologie und Innovation. Zu den Zielvorgaben gehört es auch, ein gerechtes multilaterales Handelssystem unter dem Dach der Welthandelsorganisation zu schaffen.

Fotointerpretation:

Grundpfeiler unseres SDG‘s sind Zusammenarbeit und Partnerschaft.

Das Bild zeigt die gemeinnützige Organisation „Hände für Kinder“, die behinderte Kinder und ihre Familien kurzzeitig betreut. Diese zivilgesellschaftliche Partnerschaft fördert die Kooperation zwischen gesellschaftlichen Akteuren (Unterziel: Kooperation gesellschaftlicher Akteure) , was zeigt, dass die Entwicklungsziele nicht nur international und zwischenstaatlich, sondern auch innerstaatlich innerhalb von z.B. NGO‘s (non governmental organizations) stattfindet und interpretiert werden können.


Bild von: Elias Schmidt, Marius Schwarzenberg
Aufnahmeort: vor Ort (Hände für Kinder, Hamburg)

 

 


Ziel:

Der Klimawandel stoppt nicht an Ländergrenzen und seine Auswirkungen beschränken sich nicht auf einzelne Politikfelder, Wirtschaftszweige oder soziale Gruppen. Auch die internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels müssen die zahlreichen Wechselwirkungen berücksichtigen, die sich zwischen diesen Bereichen ergeben.
Deutschland ist Vorreiter im Bereich Energiewende und möchte diese Rolle im Sinne der nachhaltigen Entwicklung weltweit weiter stärken.

Fotointerpretation:

Das Bild zeigt den Ausbau der Radwege in den Innenstädten und soll die Autonutzung in viel befahrenen Gebieten verringern. Das Fahrrad soll als klimafreundliche Alternative zum Auto etabliert werden. Um das zu erreichen muss das Fahrradfahren attraktiver werden z.B. durch Fahrradautobahnen wie auf diesem Bild zu sehen ist. Durch separate Fahrradwege, wird das Fahrradfahren sicherer und ungestörter. Dadurch können Unfälle von Fahrradfahrern mit Autos verringert werden.


Bild von: Yannick Suchfort, Leon Eichenberg
Aufnahmeort: Göttingen, Berliner Straße


Ziel:

Es gehört zu den zentralen Entwicklungszielen bis 2030 die extreme Armut auf der Welt zu beseitigen. Allerdings wird extreme Armut mit einem gegenwärtigen Grenzwert von 1,25 US-Dollar, die pro Person pro Tag zur Verfügung stehen, definiert. Kritiker halten diesen Wert für deutlich zu niedrig.

Fotointerpretation:

Viele Menschen in Europa sehen ihren Wohlstand als etwas normales an und merken nicht wie viel Geld sie zum Fenster rausschmeißen. Dieses Geld könnte man jedoch viel besser in nachhaltige Aktionen investieren, wie zum Beispiel Armut in anderen Ländern zu bekämpfen. Der Schlüssel im Vordergrund symbolisiert die Einstellung vieler reichen Menschen, ihren Wohlstand vor anderen Menschen wegzuschließen. Gleichzeitig ist es auch ein Symbol des Privilegs eine Wohnung bzw. Haus zu besitzen.


Bild von: Mathilde Lyncker, Jannik Schneider
Aufnahmeort: Düren


Ziel:

Es gehört zu den zentralen Entwicklungszielen bis 2030 die extreme Armut auf der Welt zu beseitigen. Allerdings wird extreme Armut mit einem gegenwärtigen Grenzwert von 1,25 US-Dollar, die pro Person pro Tag zur Verfügung stehen, definiert. Kritiker halten diesen Wert für deutlich zu niedrig.

Fotointerpretation:

Für viele ist es schon ein Schritt aus der Armut einen Ort zu besitzen, an dem man sich geborgen und sicher fühlt. Gerade in Europa ist es ein großes Problem, dass sich viele Menschen keine Wohnung leisten können und daher auf Unterstützung von Anderen angewiesen sind. Die Sicht ist auf dem Bild teilweise eingeschränkt, was zum einen die Ungewissheit vieler Menschen in Armut wiederspiegelt. Zum anderen aber auch die eingeschränkten Möglichkeiten im Leben zeigt.


Bild von: Mathilde Lyncker, Jannik Schneider
Aufnahmeort: Cornwall, Pensilva


Ziel:

Bis 2025 sollen alle Arten der Meeresverschmutzung gestoppt oder erheblich verringert werden. Außerdem sollen die Meeres- und Küstenökosysteme nachhaltig bewirtschaftet und die Versauerung der Ozeane bekämpft werden. Angestrebt werden auch eine wirksame Regelung der Fangtätigkeit und die Beendigung der Überfischung.
Trend: Die negativen Auswirkungen der Überfischung und die zunehmende Versauerung der Ozeane aufgrund des Klimawandels schreiten voran. Die politischen Maßnahmen reichen nicht aus, um die Meeresressourcen auf allen Ebenen zu erhalten und nachhaltig zu nutzen.

Fotointerpretation:

Das Foto zeigt die Bocholter Aa, einen kleineren Fluss der im Aasee mündet. Zu sehen ist das letzte Stück des Flusses bevor er im See mündet. Das Bild repräsentiert das vielfältige Leben, was ein Ökosystem in Gewässern beherbergt. Es steht stellvertretend für die Ökosysteme in unseren Meeren, die momentan durch uns Menschen bedroht sind. Überfischung oder der Klimawandeln sorgt für ein großflächiges Absterben der Leben Unterwasser und den damit verbundenen Ökosystemen. Zu sehen sind eine Vielfalt an Pflanzen auf und um das Wasser herum. Nicht zu erkennen, aber trotzdem vorhanden ist das damit Verbundene Ökosystem im Fluss. Enten, Fische, Insekten und viele weitere Tiere sind von diesem Abhängig. Deshalb sollten wir uns der Wichtigkeit dieser Systeme bewusst machen und auf sie Acht geben, auch wenn sie nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind.


Bild von: Phil Pätzold, Lennart Gruska
Aufnahmeort: Aasee Bocholt


Ziel:

SDG 10 umfasst Ziele zum Einkommenswachstum für die ärmsten 40 Prozent der Bevölkerung, zu mehr Selbstbestimmung und zu sozialer, wirtschaftlicher und politischer Inklusion. Gleichzeitig sollen Chancengleichheit durch die Abschaffung diskriminierender Gesetze, Politiken und Praktiken gewährleistet werden und eine sichere Migration
und Mobilität von Menschen soll erleichtert werden, unter anderem durch eine verantwortungsvolle Migrationspolitik.

Fotointerpretation:

Das Bild zeigt wie groß die Schere zwischen arm und reich sein könnte. In Industrieländern ist die Kluft durchaus auch zu finden. Jedoch extreme Segregationen sind vor allem in E.L zu beobachten. Denn dort sind die Aufstiegschancen sehr gering. Außerdem gibt's dort keine fähige u.a staatliche Institutionen, die benachteiligte Menschen fördern und unterstützen. Die Reichen
werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Das linke Bild prägt luxusmerkmale aus (Gold, Whisky und Verschwendung). In Kontrast dazu steht das rechte Bild, worauf ein Obdachlose zu sehen ist (tatsächlich).


Bild von: Hashim Khowis
Aufnahmeort: Oberhausen


Ziel:

Bis 2030 soll der Zugang zu einwandfreiem und bezahlbarem Trinkwasser sowie einer angemessenen und gerechten Sanitärversorgung für alle verwirklicht werden. In weiteren Zielvorgaben geht es u.a. um die Verbesserung der Wasserqualität, die Effizienz der Wassernutzung und den Schutz wasserverbundener Ökosysteme.

Fotointerpretation:

Auf vielen öffentlichen Plätzen in Deutschland, sowohl in ländlichen als auch städtischen Gebieten, werden frei zugängliche Trinkwasserspender neu installiert. Neben ihnen werden zudem Wasserfontänen innerhalb eines Ortes gebaut, die neben neuem Trinkwasser auch sehr gut zur Abkühlung im Sommer geeignet sind. Das Ganze ist für alle zugänglich, da es sich im öffentlichen Raum befindet. Genauso wie die öffentlichen Trinkwasserspender findet man immer häufiger öffentlich zugängliche Toiletten (CityToilette).


Bild von: Niklas Fabian, Jannik Fabian
Aufnahmeort: Großburgwedel (Niedersachsen) / Berlin


Fotointerpretation:

Unser Thema war das SDG 11, was sich mit nachhaltigen Gemeinden und Städten befasst. Bei dem Thema Nachhaltigkeit geht es auch immer darum ein lebenswertes Umfeld bzw. Wohnraum zu schaffen. In diesem Fall wurde in beiden Bildern versucht, einerseits mit Grünflächen und andererseits mit der Bemalung des Stromkastens, dieses Ziel zu erreichen. In beiden Bildern wird die triste Umgebung aufgehübscht, indem Natur und eine kreative Bemalung, zum eigentlichen Bild hinzugefügt wurden.


Bild von: Carl Ackermann, Nicolas Pleye
Aufnahmeort: Nottuln


Fotointerpretation:

Unser Thema war das SDG 11, was sich mit nachhaltigen Gemeinden und Städten befasst. Bei dem Thema Nachhaltigkeit geht es auch immer darum ein lebenswertes Umfeld bzw. Wohnraum zu schaffen. In diesem Fall wurde in beiden Bildern versucht, einerseits mit Grünflächen und andererseits mit der Bemalung des Stromkastens, dieses Ziel zu erreichen. In beiden Bildern wird die triste Umgebung aufgehübscht, indem Natur und eine kreative Bemalung, zum eigentlichen Bild hinzugefügt wurden.


Bild von: Carl Ackermann, Nicolas Pleye
Aufnahmeort: Seelscheid


Ziel:

Es wird angestrebt, eine hochwertige, verlässliche, nachhaltige und widerstandsfähige Infrastruktur aufzubauen, um so wirtschaftliche Entwicklung und menschliches Wohlergehen zu unterstützen. Insbesondere in Entwicklungsländern sollen kleine Industriebetriebe einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen, Wertschöpfungsketten und Märkten erhalten. Trend: Während die Finanzierung der wirtschaftlichen Infrastruktur in Entwicklungsländern gestiegen ist und Fortschritte bei der Mobilvernetzung erzielt wurden, stehen die am wenigsten entwickelten Länder vor großen Herausforderungen. Besonders groß sind diese Herausforderungen, wenn es darum geht, den Anteil des verarbeitenden Gewerbes am Bruttoinlandsprodukt bis 2030 zu verdoppeln und ausreichende Investitionen in Forschung und Entwicklung zu tätigen.

Fotointerpretation:

Im Vordergrund sieht man ein Carsharing-Auto, das eingeführt wurde, damit sich Bürger das Auto teilen, um die Nutzung von Autos im Sinne des Umweltschutzes zu beschränken. Da die Straße im Hintergrund jedoch stark befahren ist, sieht man, dass diese Innovation von den Bürgern nicht wirklich angenommen wird und so die gewünschte Wirkung nicht erzielt.
Die Bilder zeigen, dass es in Industrieländern bereits einige Ansätze gibt, die auf eine nachhaltige Wirtschaft abzielen. Jedoch werden diese Möglichkeiten bisher nicht ausreichend genutzt.


Bild von: Rabia Bayrak, Jennifer Buckesfeld
Aufnahmeort: Tuttlingen


Ziel:

Es wird angestrebt, eine hochwertige, verlässliche, nachhaltige und widerstandsfähige Infrastruktur aufzubauen, um so wirtschaftliche Entwicklung und menschliches Wohlergehen zu unterstützen. Insbesondere in Entwicklungsländern sollen kleine Industriebetriebe einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen, Wertschöpfungsketten und Märkten erhalten. Trend: Während die Finanzierung der wirtschaftlichen Infrastruktur in Entwicklungsländern gestiegen ist und Fortschritte bei der Mobilvernetzung erzielt wurden, stehen die am wenigsten entwickelten Länder vor großen Herausforderungen. Besonders groß sind diese Herausforderungen, wenn es darum geht, den Anteil des verarbeitenden Gewerbes am Bruttoinlandsprodukt bis 2030 zu verdoppeln und ausreichende Investitionen in Forschung und Entwicklung zu tätigen.

Fotointerpretation:

Auf dem Bild sieht man das Gebäude der Firma „Air Pollution Control“. Die abgebildete Firma ist im Ort für die Luftreinhaltung zuständig. Die Luftreinhaltung gilt als Grundlage für eine soziale Nachhaltigkeitsanforderung.
Die Bilder zeigen, dass es in Industrieländern bereits einige Ansätze gibt, die auf eine nachhaltige Wirtschaft abzielen. Jedoch werden diese Möglichkeiten bisher nicht ausreichend genutzt.


Bild von: Rabia Bayrak, Jennifer Buckesfeld
Aufnahmeort: Rheurdt


Ziel:

Zu den wesentlichen Anliegen gehört, alle Formen der Diskriminierung von Frauen und Mädchen zu beenden und die Gewalt gegen sie zu beseitigen. Weitere Zielvorgaben befassen sich mit individuellen Formen der geschlechtsspezifischen Diskriminierung, wie beispielweise Zwangsheirat, fehlende Chancengleichheit bei dem Erlangen von Führungspositionen und ungleiche Rechte auf wirtschaftliche Ressourcen.

Fotointerpretation:

Das Foto ist eine systemkritische Auseinandersetzung mit der weltweiten Geschlechtergleichstellung und den immer noch vorherrschenden Problemen. Rein rechtlich ist die Gleichberechtigung der Geschlechter in weiten Teilen der Welt bereits sehr fortgeschritten, jedoch stellen in der Gesellschaft und der Arbeitswelt verankerte Ungleichheiten wie der „Gender Pay Gap“ immer noch ernstzunehmende Probleme dar. Dieser unbereinigte Wert beträgt innerhalb der EU ganze 16%, wobei Deutschland eine der größten Lohnlücken aufweisen muss (vgl. europa.eu). Das Gleichheitszeichen des Bildes zwischen den Geschlechtsspezifischen Symbolen steht hierbei im Kontrast zu der ungleichen Geldmenge dahinter, welche den Gender Pay Gap repräsentiert.


Bild von: Max van der Pütten, Max Grillenberger
Aufnahmeort: Mühlheim an der Donau, Bräunsiberg


Ziel:

Landökosysteme schützen wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen.

Fotointerpretation:

Das Foto zeigt ein Naturschutzgebiet, welches eine Länge von 10km hat. Auf bestimmten Abschnitten des Flusses ist es erlaubt mit Ruderbooten oder Kanus zufahren und Kanupolo zu spielen. Auf dem kompletten Flussabschnitt sind motorisierte Boote verboten. Zudem gibt es Seitenarme, welche für den Menschen unzugänglich sind.
Ziel: Der Fluss wird nachhaltig genutzt ohne großen Schaden an der Natur an zurichten, auch wird den Tieren Rückzugsmöglichkeiten gegeben.


Bild von: Paul Kleihauer
Aufnahmeort: Naturschutzgebiet Hunte (Oldenburg)


Ziel:

·      Nachhaltiges Wirtschaftswachstum aufrechterhalten
·      Wirtschaftliche Produktivität durch Modernisierung und Innovation erhöhen
·      Ressourceneffizienz verbessern und Wirtschaftswachstum und Umweltzerstörung entkoppeln
·      Wachstum von Kleinst- bis Mittelunternehmen durch Zugang zu Finanzdienstleistungen begünstige

Fotointerpretation:

Das Foto zeigt das Unternehmen „Grünes Zentrum Heist“, welches ein Unternehmen für Floristik und Gartenlandschaftsbau ist. Das Unternehmen wird bereits in der dritten Generation geführt und engagiert sich im Bereich des nachhaltigen Wachstums durch ein effizienteres Nutzen von Ressourcen für eine höhere Effizienz und Produktivität. Neben dem Verkauf von Blumen und Gartenartikeln fördern sie auch den Dienstleistungssektor, durch das Anbieten von Dienstleistungen im Bereich Garten- und Landschaftsbau.  Dazu wurde vor ein paar Jahren eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Verkaufshallen auf dem Firmengelände installiert, wessen Produktion von Strom über den Eigenbedarf des Unternehmens hinausgeht und somit auch den Kreis nachhaltig durch die effiziente Nutzung von Ressourcen unterstützt.


Bild von: Finn Prochnow, Fabio Hintze
Aufnahmeort: Heist


Ziel:

Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

Fotointerpretation:

Auf dem ersten Foto sieht man einen Mann bettelnd auf einer großen Einkaufsstraße sitzen, im Hintergrund sieht man Polizeiwagen. Das stellt einen
großen Kontrast der Gesellschaftsschichten dar, so ist der bettelnde Mann auf die Großzügigkeit der wohlhabenden Menschen angewiesen. Während die einen ihr Geld ausgeben können wie sie wollen, kämpft der Mann auf der Straße ums Überleben. Die Polizei, als Symbol für Gerechtigkeit hilft dem Mann nicht, vielleicht fordert sie ihn sogar auf, den Platz zu verlassen, da er das Bild der Straße stören könnte.


Bild von: Marlene Ganz, Claire Oetken
Aufnahmeort: Hamburg


Ziel:

Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

Fotointerpretation:

Auf der Collage von drei verschiedenen „Straßenkunstwerken“ sind Forderungen der Gesellschaft zu erkennen, die eine gerechtere Welt verlangen.
„Aufwerten Heisst Vertreiben“: Menschen werden gezwungen ihre Wohnungen zu verlassen, weil sie durch die Gentrifizierung ihre Wohnungen an zahlungskräftigere Menschen abgeben müssen.
„Never Give Up 2 Fight 4 Your Right“: In unserer Gesellschaft ist es immer noch nicht selbstverständlich, dass alle die gleichen Rechte haben. „Die Hälfte der Bevölkerung besitzt nur 1,4% des Vermögens“: Es gibt noch große Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten sowohl in Deutschland, als auch in der gesamten Welt.


Bild von: Marlene Ganz, Claire Oetken
Aufnahmeort: Bremen


Ziel:

Zur Umsetzung dieses Ziels „sind an der Spitze die entwickelten Länder“ gefordert, während die Entwicklungsländer entsprechend ihrem Entwicklungsstand und ihren Kapazitäten Maßnahmen ergreifen sollen. Als wichtige Themen werden dabei u. a. die nachhaltige Bewirtschaftung und effiziente Nutzung der natürlichen Ressourcen, eine Halbierung der Nahrungsmittelverschwendung und ein umweltverträglicher Umgang mit Chemikalien und Abfällen aufgeführt. Angestrebt wird auch eine allmähliche Abschaffung der schädlichen Subventionen für fossile Brennstoffe.
Trend: Der weltweite Materialverbrauch hat rapide zugenommen, ebenso wie der CO2-Fußabdruck pro Kopf, was die Erreichung dieses Ziels ernsthaft gefährdet. Dringende Maßnahmen sind erforderlich, um sicherzustellen, dass der aktuelle Materialbedarf nicht zu einer übermäßigen Beanspruchung der natürlichen Ressourcen führt. Der weltweite Materialverbrauch belief sich auf 92,1 Milliarden Tonnen im Jahr 2017, verglichen mit 87 Milliarden im Jahr 2015 und 27 Milliarden im Jahr 1970.

Fotointerpretation:

Die Auswahl an Lebensmitteln ist heutzutage überwältigend groß. Dabei sollte man jedoch nicht aus den Augen verlieren was für Auswirkungen die Produkte auf die Umwelt, Wirtschaft oder Völker hat.
Im Bild wollten wir darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist Kleinbauern sowie eine faire Produktion zu unterstützen. Unverpackt Läden, Weltläden oder Bio-Läden sind dabei eine gute Anlaufstelle. 


Bild von: Jonas Beck, Nils Möller
Aufnahmeort: Aalen Innenstadt


Ziel:

Zur Umsetzung dieses Ziels „sind an der Spitze die entwickelten Länder“ gefordert, während die Entwicklungsländer entsprechend ihrem Entwicklungsstand und ihren Kapazitäten Maßnahmen ergreifen sollen. Als wichtige Themen werden dabei u. a. die nachhaltige Bewirtschaftung und effiziente Nutzung der natürlichen Ressourcen, eine Halbierung der Nahrungsmittelverschwendung und ein umweltverträglicher Umgang mit Chemikalien und Abfällen aufgeführt. Angestrebt wird auch eine allmähliche Abschaffung der schädlichen Subventionen für fossile Brennstoffe.
Trend: Der weltweite Materialverbrauch hat rapide zugenommen, ebenso wie der CO2-Fußabdruck pro Kopf, was die Erreichung dieses Ziels ernsthaft gefährdet. Dringende Maßnahmen sind erforderlich, um sicherzustellen, dass der aktuelle Materialbedarf nicht zu einer übermäßigen Beanspruchung der natürlichen Ressourcen führt. Der weltweite Materialverbrauch belief sich auf 92,1 Milliarden Tonnen im Jahr 2017, verglichen mit 87 Milliarden im Jahr 2015 und 27 Milliarden im Jahr 1970.

Fotointerpretation:

Die Auswahl an Lebensmitteln ist heutzutage überwältigend groß. Dabei sollte man jedoch nicht aus den Augen verlieren was für Auswirkungen die Produkte auf die Umwelt, Wirtschaft oder Völker hat.
Das Müllproblem ist ein großes Thema und wird zu einem noch größerem. Als Kernproblem wird oft Plastik genannt, da es nicht recycelbar ist und ca. 500 Jahre braucht um sich zu versetzen. Als gelungene Alternative werden die Glasflaschen vorgestellt, die jederzeit wiederaufzufüllen sind.  


Bild von: Jonas Beck, Nils Möller
Aufnahmeort: neutraler Ort


Ziel:

Eine wichtige Zielvorgabe lautet: „Bis 2030 ein über dem nationalen Durchschnitt liegendes Einkommenswachstum der ärmsten 40 Prozent der Bevölkerung zu erreichen.“ Angestrebt wird außerdem u. a. eine „verstärkte Mitsprache der Entwicklungsländer bei der Entscheidungsfindung in den globalen internationalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen“.

Trend: Die Einkommensungleichheit nimmt in vielen Teilen der Welt weiter zu, auch wenn die untersten 40 Prozent der Bevölkerung in vielen Ländern positive Wachstumsraten verzeichnen konnten. Der Abbau von Einkommensunterschieden muss stärker in den Vordergrund gerückt werden.

Fotointerpretation:

Auf der rechten Seite des Bildes sieht man ein neues teures Haus gebaut von jungen Menschen aus der vermeintlichen Mittel- oder Oberschicht. Im Gegensatz dazu, steht direkt daneben ein heruntergekommenes Haus eines alten Mannes,mit chaotischem Garten voll mit Gerümpel und komplett unaufgeräumt. Die beiden Häuser erscheinen komplett unterschiedlich. In ganz Deutschland und sogar der ganzen Welt gibt es Orte wie diese an denen sich Arm und Reich direkt in die Augen schauen können. Es gibt so viele Beispiele dafür, dass die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Weniger Ungleichheit bedeutet nicht, dass jeder bekommt was er verdient sondern, dass jeder das bekommt, was er braucht.  


Bild von: Paul Weirowitz
Aufnahmeort: Hilfarth, Hückelhoven

Sustainable Development Goals

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